Der Irrtum - eine Definition
Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemanden den Bart zu sengen.
Georg Christoph Lichtenberg (1742 – 1799), dt. Aphoristiker und Physiker
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Über den Flughafen Berlin-Tempelhof ist bereits alles gesagt und geschrieben worden.
Auf dieser Seite soll aufgezeigt werden, wie die Berliner Bevölkerung durch
- Verschweigen von Fakten,
- Verdrehung von Tatsachen,
- Beschimpfung Andersdenkender u.ä.
bis zum Termin des Volksentscheids über die Schließung bzw. Offenhaltung des Flughafens Tempelhof
am 27. April 2008
von Politikern und privaten Interessenverbänden beeinflusst worden ist.
Die Vorgänge sind nach folgenden Sachkomplexen geordnet:
Schließung Tempelhof
Anmerkungen zum Volksbegehren
Konsensbeschluss
Schließungsprozess
Millionengrab
Eigentumsfrage
Stellungnahmen
Nachnutzung
Ein Nachwort das ein Vorwort ist
Diese Website wurde im Oktober 2008 erstellt, um den Prozess der Schließung des Flughafens Berlin-Tempelhof darzustellen. Die Intentionen sind oben beschrieben.
Heute, im Februar 2011, nennt man den einstigen Flughafen "Tempelhofer Feld" oder auch "Tempelhofer Freiheit" - je nach Sichtweise des einzelnen.
Es ist eine umzäunte Brache, die ständig bewacht werden muss und dadurch dem Steuerzahler täglich mehrere Tausend Euro kostet.
Das Erstaunliche daran ist, "der Steuerzahler" (oder auch "der Bürger") hat die fragwürdigen Manipulationen von Sachverhalten in Sachen Flughafen Tempelhof während des Schließungsprozesses hingenommen und nimmt auch den weiteren Verfall des Geländes sowie die nicht mehr nachvollziehbaren Planungsaktivitäten des Senats für eine Nachnutzung des gesamten Areals einschl. des Gebäudes widerspruchslos hin.
Nach gut zwei Jahren ist aus dieser Website eine Dokumentation der Manipulation eines Gemeinwesens - hier die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland - durch Politik und Interessenverbände geworden. Es ist ein Beispiel für die wirkungsvolle Nutzung von Medien aller Art, besonders die geschickte Nutzung des Internets. Es waren noch nicht einmal die heute so bedeutsamen Plattformen wie Facebook und Twitter beteiligt, es reichten die diversen Blogs und Diskussionsforen im Internet. Man setzte Blogger oder Poster ein, die blitzschnell auf unliebsame Beiträge reagierten. Sogar Wikipedia war (und ist?) kontrolliert. Der Versuch, einen Sachbeitrag zur Schließung des Flughafen Tempelhofs bei Wikipedia einzutragen, scheiterte. Der Beitrag wurde umgehend gelöscht.
Und das Phänomen der geschickten Massenbeeinflussung setzt sich derzeit fort in der "Diskussion" um die Flugrouten für den neuen Großflughafen BBI.
Selbstverständlich gibt es viele, viele Berliner und Berlinerinnen, die den Prozess aufmerksam und kritisch verfolgt haben und weiter verfolgen. Doch ihr Protest bleibt folgenlos für die derzeitige politische Führung in Berlin.
